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„Nein“ sagen als Schutz – Rebecca Mir über Grenzen, Schutz vor Missbrauch und eine prägende Erfahrung

Shownotes

In dieser Folge gibt es ein besonderes Promi-Special: Rebecca Mir ist zu Gast bei den Kinderdolmetschern. Die Moderatorin, Mama und Autorin ihres ersten Kinderbuchs „Das Zauberwort heißt Nein“ spricht mit Journalistin Jana Altmann und Diplom-Kinderpsychologin Claudia Schwarzlmüller über ein Thema, das im Familienalltag ständig präsent ist: Grenzen. Wie lernen Kinder, „Nein“ zu sagen? Und warum fällt uns Eltern genau das oft selbst so schwer, nicht über unsere eigenen Grenzen hinaus zu gehen?

Du erfährst: wie Rebecca ihrem Sohn mit einfachen Rollenspielen beigebracht hat, sich zu behaupten wie Kompromisse im Alltag funktionieren warum viele Eltern ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen – und wie sich das langfristig auswirkt was bei Eingewöhnung und Trennung wirklich hilft – auch gegen Schuldgefühle Rebeccas überraschender Gamechanger beim Thema Schlaf

Und dann wird es sehr persönlich: Rebecca ist Botschafterin von „Schieb deine Verantwortung nicht weg“, einer Kampagne des Bundesministeriums, die sich gegen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen einsetzt und erzählt plötzlich von einer Situation aus ihrer eigenen Kindheit, die hätte schiefgehen können – und die sie so noch nie öffentlich geteilt hat. Ein Moment, der zeigt, wie entscheidend es ist, dass Kinder ihre Grenzen kennen, auf ihr Bauchgefühl hören – und dass Erwachsene hinschauen, zuhören und ihnen glauben, ohne zu verurteilen.

Eine Folge über Selbstschutz, Verantwortung und darüber, wie wir unsere Kinder stark machen – ohne sie zu überfordern. Viel Spaß bei diesem besonderen Promi-Special! Deine Kinderdolmetscher

Hier geht's zu Rebeccas Kinderbuch Hier Rebecca auf Instagram folgen Hier geht's zur Anmeldung im Kinderdolmetscher Club: Kinderdolmetscher-Club Hier findet ihr uns auf Instagram

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Transkript anzeigen

00:00:07: Der Podcast.

00:00:08: Ganz herzlich willkommen zu die Kinderdolmetscher!

00:00:12: Heute mit einem Promi-Special und wir haben einen ganz besonderen Gast bei uns, viele kennen sie aus dem Fernsehen als Moderatorin und als Model aber heute sitzt sie vor allem als Mama bei uns.

00:00:23: Sie hat einen fünfjährigen Sohn und hat jetzt ein Kinderbuch geschrieben das ein Thema aufgreift dass wir hier im podcast auch immer wieder besprechen Und dass im Familienalltag unglaublich präsent ist, es geht um das Thema Grenzen.

00:00:37: In ihrem Buch Das Zauberwort heißt Nein, geht es um den kleinen Katerfiete der dazu gehören will, gefallen möchte und dabei immer wieder über seine eigenen Grenzen hinweggeht bis er Schritt für Schritt lernt auf sein Bauchgefühl zu hören und ein ganz wichtiges Wort für sich entdeckt – Nein!

00:00:55: Aber wie lernen Kinder Grenzen zu setzen?

00:00:57: und wann kommt sie als Mama im Familienalltag vielleicht auch mal an ihre Grenzen?

00:01:03: Über all das sprechen wir heute von.

00:01:04: Herzlich Willkommen Rebecca Mir.

00:01:06: Hallo,

00:01:07: ich freue mich auch sehr dass ich da sein

00:01:09: darf!

00:01:09: Vielen Dank für deine Zeit.

00:01:11: Du hast heute, wir senden immer Sonntags.

00:01:14: die Wahrheit ist, heute ist ein Wochentag.

00:01:16: du hast noch eine Sendung vor dir aber das schockt dich nicht mehr ne?

00:01:20: Nein überhaupt nicht!

00:01:22: Das schaffen wir alles würde ich sagen.

00:01:24: Sehr cool Ja wirklich sehr schön dich dazu haben Sag Rebecca, du hast euch entschieden dieses super wichtige Thema Grenzen, dass in einen Kinderbuch zu packen.

00:01:34: Gab's da einen konkreten Moment oder einen Auslöser, bei dem du gesagt hast, dass es mir so wichtig ist, dass ich ein Buch darüber schreiben will?

00:01:42: Also das war erst mal so.

00:01:44: Als mein Sohn in den Kindergarten gekommen ist, dann musste der halt erstmal auch lernen wirklich Stop und Nein zu sagen und Grenzen zu setzen.

00:01:51: Und ich glaube, das kennen alle Eltern gerade diese Phase Neu-Kindergarten große Umstellungen.

00:01:57: Viele Kinder sind da viele ältere Kinder sind man muss sich behaupten Da hab ich dann halt mit ihm das zusammengeübt und war so ein bisschen auf der Suche nach dem richtigen Buch.

00:02:08: Und das habe ich nicht ganz gefunden, und hab das dann erst mal so mit Kuscheltieren gemacht.

00:02:13: zur Rollenspiele... Oh, wie schlau!

00:02:14: Ich weiß da wirklich so, dass ich mir überlegt hab okay was kann ich jetzt machen?

00:02:18: Weil ich wollte ihm das halt spielerisch beibringen und dann hatten wir ja.

00:02:21: natürlich hat mein Sohn auch Kuscheltiere zu Hause und da war der Hase unter Drache und ähm ... Der Hase war übrigens der Bösewicht Boah!

00:02:27: Und der Drache, ja.

00:02:29: Der Drache wurde vom Hasen geschlagen und dann musste natürlich auch der Dracher sagen nein ich will das nicht ne?

00:02:38: Das habe ich damit geübt und das war richtig gut weil es... Ich habe mich so ein bisschen gefühlt wie so ein Coach.

00:02:44: also ich dachte dann okay ich muss dem das jetzt irgendwie beibringen.

00:02:46: Also auch wenn ich dann zum Kindergarten gefahren bin Dann hab' ich immer gesagt ok und was ist wenn ein Kind zu dir kommt und dir die Sachen einfach aus der Hand reißt Was sagst du dann?

00:02:56: Nein!

00:02:56: Ist so, nein.

00:02:57: Was sagst du dann?

00:02:58: Und er ist so, nein, ich bin so blutter und jetzt gehst

00:03:03: du rein.

00:03:05: Super könnte sich das alle bitte merken?

00:03:06: weil es ist so großartig in Echtzeit gecoached am Spielfeldrand hier cheerligermäßig super.

00:03:14: Ja, das war echt total süß.

00:03:16: und das Lustige ist die Kindergärtner kam danach zu mir.

00:03:19: Die Erzieher meinten zu mir Also ich weiß nicht was sie gemacht haben aber das hat sich innerhalb von ein bis zwei Wochen So schnell geändert.

00:03:27: Und dann kam auch noch die Situation dazu, dass ich meinem Sohn abends generell Bücher vorlese und damals als er noch kleiner war, auch meine kleine Schwester immer mitgenommen habe auf Jobs.

00:03:39: also die war dann irgendwie als Babysitter auch mal dabei Und dann war sie halt mit im Hotelzimmer und wir lagen da im Bett.

00:03:46: Dann les ich dem das Buch vor, dann mache ich das Licht aus nach einem Buch... ...und dann habe ich mir irgendwelche Geschichten einfallen lassen.

00:03:52: Ich hab dann eine Geschichte erzählt, es war dunkel in der Hoffnung, dass Kind schläft ein!

00:03:58: Die Geschichten fand er auch immer total toll.

00:04:01: Da war meine kleine Schwester so zu mir, warum schreibst du eigentlich kein Kinderbuch?

00:04:06: Das ist total super.

00:04:09: Warum eigentlich nicht?

00:04:12: Und jetzt ist das... Ist das Kinderbuch draußen?

00:04:14: Das ist total Wahnsinn.

00:04:16: Damals war der kleine Jahr drei, jetzt ist er fünf.

00:04:18: also es hat ein bisschen gedauert!

00:04:20: Aber cool wie kreativ du bist

00:04:22: ja wirklich...

00:04:23: Ich glaube alle Eltern sind kreatif.

00:04:24: man muss sich mit den Kindern echt was einfallen lassen weil die fordern

00:04:27: uns

00:04:28: Ja es darf nicht langweilig werden.

00:04:30: also irgendwas muss man sich da einfallen lasse.

00:04:32: ich

00:04:32: habe gelesen dass Chatchi Pity total gut dran ist.

00:04:35: super langweillige Geschichten.

00:04:37: so erfinde eine besonders langweille Geschichte damit das Kind abends auch wirklich einschläft weißt Du.

00:04:44: Und dann liest du mit so einer Stimme, woher und es passiert irgendwie

00:04:47: gar nichts.

00:04:48: Und alle

00:04:49: schlafen irgendwie ein.

00:04:50: Ist ganz großartig!

00:04:51: Aber nochmal kurz für alle Mama's... Der Game Changer war hier das Du das vorgemacht hast.

00:04:56: Diese Idee das mit den Kuscheltieren zu machen ist der Hammer.

00:04:59: Das müssen sich wirklich bitte alle merken weil Kinder lernen ja über Vorbilden und über was sie sehen.

00:05:04: So ne?

00:05:05: Und das ist einfach eine total coole Idee das einfach vorzumachen.

00:05:08: Herzlichen Glückwunsch fähig groß an dich.

00:05:10: Ja danke und Claudia von dir habe ich übrigens auch schon sehr, sehr viel gelernt.

00:05:13: Weil ich habe deine Videos gefühlt gestockt bei TikTok!

00:05:18: Ja als der Kleiner auf die Welt gekommen ist also die ersten paar Jahre... Ich hab jeden Tag deine Videos gesehen und ich habe soviel von deinen Tipps gelernt.

00:05:26: Ich habe das immer alles angeguckt und dann konnte ich es teilweise für mich umsetzen.

00:05:30: Wie cool.

00:05:35: Oh, danke!

00:05:35: Ich bin ganz gering und vielen Dank.

00:05:37: Ja weil gerade so als Neumama das ist ja alles so Neuland und man weiß dann manchmal nicht mache ich das richtig, mach' ich das falsch... Man hat ja noch keine Erfahrung.

00:05:45: und dann fand ich es grade so toll, dich Claudia auf TikTok zu sehen und wie du das dann immer gut erklärt hast und auch die Ebene der Kinder zu erzählen.

00:05:54: Weil ich finde so Empathie ist halt ein ganz wichtiger Punkt Um einfach Kinder zu verstehen, auch wenn die Mann Ausraster haben.

00:06:00: Dass man versteht warum rasten jetzt aus?

00:06:03: Weil dann kannst du selber viel ruhiger bleiben.

00:06:07: Dabei hast wir total geholfen!

00:06:09: Oh danke!

00:06:10: Das freut mich total!

00:06:12: Richtig toll!

00:06:14: Gerade beim Thema Nein sagen, du hast gerade schon Wutanschälle angesprochen.

00:06:19: Ich finde da hat man als Eltern ja so ein bisschen eine Ambivalenz.

00:06:22: Man möchte in den richtigen Situationen das die Kindergrenzen setzen.

00:06:26: Man will aber auch Situationen haben, in denen sie kooperieren.

00:06:32: Wie gehst Du?

00:06:33: persönlich mit diesem Spannungsfeld um.

00:06:36: Also ich bin da auch in verschiedene Phasen schon durchgegangen, weil ... Ich habe halt auch viele Erziehungsbücher gelesen, auch vom Psychologen.

00:06:43: Ich fand das alles total spannend.

00:06:45: Ich wollte mich da sehr früh miteinander setzen und da gibt es ja auch sehr viele verschiedene Ratschläge.

00:06:52: muss man dazu sagen oder muss man glaube ich irgendwie so ein bisschen seinen Weg finden?

00:06:55: Ich weiß noch dass ich eine Phase hatte, da hab' ich einen Buch gelesen Und hier ist es wirklich ja lasst die Kinder doch!

00:07:00: Wenn sie noch länger auf dem Spielplatz sein wollen dann lass sie doch halt, wenn das für dich auch fein ist.

00:07:05: Dann mach'

00:07:06: das.".

00:07:06: Und da hab ich es irgendwann mal gemacht und irgendwann dachte ich mir so naja aber jetzt machen wir irgendwie auch nur das was er will!

00:07:12: Und ich mir irgendwie in meine Füße aber auch kalt und ich will jetzt aber irgendwie auch vom Spielplatz mal gehen weil ich mich gerade nicht mehr sowohl fühle nach zwei Stunden auf dem Spielplatz und ja und dann kommt natürlich auch irgendwann die Phase dass du sagst okay Ich möchte jetzt aber auch irgendwas anderes und da muss man irgendwie ein Kompromiss finden.

00:07:32: Und mein Sohn und ich haben mittlerweile immer eine ganz gute Redewendung, die kann er auch weil ich immer so hey komm lass uns einen Deal machen wenn ich irgendetwas will und sagt er sagt nee nein jetzt gerade nicht dann sage ich komm lasst uns den Deal machen wir keine Ahnung spielen jetzt hier noch meinetwegen zwanzig Minuten länger aber dafür muss das andere danach Pyjama anziehen und so schnell sein wie beim ICE.

00:07:57: Also, so Kompromisse finden und das ist bei uns.

00:08:01: So komm wir machen Deal!

00:08:02: Und das hat er auch schon gesagt.

00:08:03: dann also wenn ich irgendwas sage können wir jetzt bitte das und das machen?

00:08:06: Dann sagt der okay Mama wir machen ein Deal Ich räume jetzt mit den Tisch ab ganz schnell und mache alles und dann dann darf ich jetzt aber nochmal fünf Minuten hier das Längerspielen bevor wir losgehen oder irgendetwas.

00:08:18: Also so ein Kompromiss da irgendwie finden dass es für beide gut

00:08:25: ist.

00:08:26: kalte Füße hab dann nicht so sagen, euch durch Leid.

00:08:29: So Bedürfnisse... Das gehört zur ganzen Familie dazu.

00:08:34: Danke, dass du das mal sagst!

00:08:36: Ja, hat auch bei mir nur ganze zweiunddreißig Jahre gedauert bis ich das perfekt habe und durchgesetzt

00:08:41: habe.

00:08:42: Aber das ist ein ganz wichtiger Punkt, weil das im Moment die bedürfnisorientierte Erziehung ja so in Verruf eigentlich.

00:08:50: Weil ganz viele das falsch verstehen!

00:08:52: Weil ganz viel denken es geht einfach nur um die Bedürfnisse des Kindes.

00:08:55: und genau dann hast du kalte Füße und bleibst dastehen, weil du denkst mein Kind hat das BedürFniss hier noch weiter zu spielen und gehst aber ständig über deine eigenen Grenzen, über deine eigene Bedürffnisse und dass das auf Dauer einfach nicht funktionieren kann, weil Du dann völlig fertig bist.

00:09:09: als Mama

00:09:11: Hab ich gemerkt.

00:09:13: Musste sich erst merken, nee war wirklich bei mir so.

00:09:15: Ich bin halt ständig über meine Grenzen hinausgegangen.

00:09:18: also ich hab mir auch... Ich bin ganz ehrlich, ich habe mir gar keine Zeit für mich genommen.

00:09:24: Meine Jobs gemacht bis mein Sohn zweieinhalb war.

00:09:27: Mein Sohn war jeden Job dabei.

00:09:29: Also wirklich bei jedem.

00:09:30: Der ist jeden Tag egal wo ich war der war bei mir.

00:09:33: Der war mit mir im Studio und beim Shooting.

00:09:36: Er war quasi fünf Meter von mir entfernt Und ich hab gestern erst darüber geredet, weil meine Stylistin, die auch meine Freundin ist.

00:09:43: Die hat dann irgendwann mal gesagt, lass uns doch mal abends essen gehen!

00:09:46: Ich hatte schon so ein schlechtes Gewissen ... Essen zu gehen?

00:09:50: Das ist ja eigentlich total verrückt.

00:09:52: Man muss sich das mal überlegen, was ganz normal ist.

00:09:54: Einfach malt sich abends zwei Stunden frei nehmen.

00:09:57: und jetzt denke ich mir so, klage ich mit dir Essen, aber da hatte ich total die Schwierigkeiten.

00:10:03: Weil ich ein schlechtest Gewissen hatte, Das arme Kind, aber dem Kind passiert gar nicht.

00:10:08: Das Kind schläft ganz ruhig bei meiner Schwester oder meinem Babysitter und ist superentspannt.

00:10:14: Und ein Satz den ich für mich gelernt habe – wie gesagt das hat gedauert!

00:10:19: Aber du kannst ja auch nur eine gute Mama sein wenn es dir als Mama gut geht.

00:10:25: Ja.

00:10:25: Das ist wirklich einer der wichtigsten Sätze würde ich sagen.

00:10:27: Und dass du sagst, wo kommt's jetzt hin?

00:10:31: Ist schon mal ein super Schritt.

00:10:33: Dass du sagst, du schaffst es jetzt ohne schlechtes Gewissen ist ja noch mal ein anderer Schritt.

00:10:39: Weißt du?

00:10:40: Weil wir haben jetzt gerade im Podcast letzte Folge, wir haben grade eine Folge gemacht zum Thema Schuldgefühle.

00:10:47: Unser Postfach auf Instagram ist explodiert...

00:10:50: Genau!

00:10:51: Es ist total traurig aber ich kann's komplett nachvollziehen weil ich es halt exakt so hatte.

00:10:55: Ich musste mir das abtrainieren und das ist wirklich ein richtiges Wort dafür.

00:11:00: Ich weiß noch wie ich im Gym war Und ich nach eineinhalb Stunden auf einmal mich vollhetzen wollte, mich ganz schnell umziehen wollte.

00:11:07: Weil ich dachte, ich muss jetzt ganz schnell zurück und dann hab' ich so kurz innen gehalten.

00:11:11: Ich habe gesagt okay es ist aber auch nicht schlimm wenn ich mich jetzt entspannt anziehe.

00:11:14: Und war so ok ich mach jetzt langsam...ich zieh mich jetzt langsam an!

00:11:18: Aber innerlich ich war komplett zerrissen.

00:11:20: also das ist wirklich so ein Step-by-Step Ding.

00:11:24: Ich weiß nicht ob wir schon am Punkt sind aber ich hab tatsächlich schon ne Frage.

00:11:29: Ich habe

00:11:30: schon direkt

00:11:31: eine Frage

00:11:31: mitgebracht, und zwar von der Freundin von mir.

00:11:34: Weil da geht es nämlich auch um diese Zerrissenheit...

00:11:35: Ich frage für ein Freund alles klar?

00:11:37: Ja!

00:11:38: Tatsächlich weil sie hat gerade die Einführung bei der Tagesmutter für ihre Kleine.

00:11:44: Und sie hat mich gefragt, Sie hat nämlich auch diese komplette Zerrissenheit.

00:11:48: Weil sie die Kleine da abgibt und macht jetzt natürlich gerade so die Einführungsphase lief alles total gut.

00:11:54: aber jetzt weint die kleine bei der Abgabe natürlich und möchte beim Mama sein!

00:12:00: Kenne ich auch, weil logisch will das Kind bei dir sein.

00:12:03: Bei dir ist es am schönsten.

00:12:05: Aber wenn's mit anderen Kindern ist, hat sie Spaß und spielt.

00:12:08: Das ist wichtig für die Entwicklung.

00:12:10: Und es ist auch wichtig, wenn du einfach mal drei Stunden für dich hast.

00:12:14: Die macht das grad zweimal die Woche für drei Stunden.

00:12:17: Aber hat mir dann erzählt, dass sie danach so fertig war und es ihr so schlecht ging, sowieso ein schlechtes Gewissen hatte.

00:12:24: Weil die Kleine halt so extrem weint!

00:12:26: Es ist nach zehn Sekunden wieder zu Ende?

00:12:29: Aber was kann man da noch irraten?

00:12:32: Habt ihr einen Tipp?

00:12:33: Ja, also das einzig... Wir müssen wirklich davon wegkommen.

00:12:35: Dass das irgendwas, dass die Bindung kaputt geht oder sonst irgendwas, wenn wir das Kind für ein paar Stunden abgeben.

00:12:40: Ich erinnere bitte nochmal daran, dass wir einzig dran gewogen... Also eigentlich ist das Kind darauf gepohlt in einer Gruppe aufgezogen zu werden!

00:12:47: Es ist eigentlich schon die ganze Zeit von Anfang an immer mal bei dem, und diese Idee dass wir das nur Mama so... Das ist gar nicht so alt.

00:12:57: Also jedenfalls nicht so Alt wie die Evolution des Kindes ist!

00:13:00: Insofern wäre es ganz toll und vielleicht kannst du ja noch einmal sagen, dass das Problem gar nicht sie möchte lieber bei dir sein sondern der Übergang ist immer das Thema Kinder.

00:13:08: für Kinder sind Übergänge ja so wahnsinnig

00:13:10: schwierig

00:13:11: und das ist wirklich nur dieser Hüpfer in eine neue Situation rein.

00:13:16: Das sieht da anders aus, das riecht anders.

00:13:18: andere Leute was ist denn hier los?

00:13:21: Die Gerüche die ganzen Geräusche die da so sind dass es einfach nur diese andere Situationen und dann muss sie eintauchen Und wenn sie es danach wohlfühlt, ist wirklich alles gut.

00:13:31: Mama kann entspannt weggehen und sagen wie klasse!

00:13:34: Mein Kind macht Erfahrungen, yeah!

00:13:37: Glaubst du weil Sie mich gefragt hat ob es dann vielleicht jetzt überlegt hatte?

00:13:41: Sie macht das momentan nur zweimal die Woche.

00:13:43: Ob das besser ist, wenn sie's fünf Tage die Woche macht.

00:13:46: Weil ich gesagt habe, vielleicht muss es auch erst mal so ein Rhythmus finden.

00:13:49: Das ist tatsächlich schon die Profiantwort.

00:13:52: Oft ist es so dass das wirklich zu selten ist, immer wieder neu anfangen ist und einige Kitas sagen tatsächlich es wäre richtig gut wenn sie am Anfang regelmäßig kämen dann vielleicht kürzer, wenn das für die Mama ganz schlimm ist aber so dass jetzt einfach ein bisschen so eine Routine wird.

00:14:09: Das kann tatsächlich helfen.

00:14:11: Ich finde, dass man auch mit der Tagesmutter bestimmt sprechen kann.

00:14:15: wahrscheinlich macht sich so oder so.

00:14:17: Wir hatten die Themen auch, genauso wie du sagst.

00:14:19: Du hattest das

00:14:20: auch.".

00:14:20: Ich glaube jeder hat dieses Thema.

00:14:22: bei uns war es dann die Kita und ich habe die wirklich noch mal darum gebeten dass wenn mein Kind nicht aufhört zu weinen dass sie mich anrufen so weiß man weil.

00:14:30: dann Dann gehst du raus und weißt aber, wenn jetzt wirklich was ist.

00:14:35: Und mein Kind unglücklich ist, dann rufen die mich an.

00:14:37: Wie man es dann organisiert, ist die andere Sache.

00:14:40: Aber Spoiler bei uns haben sie nie angerufen.

00:14:42: Es war so wie du sagst der Übergang, die Trennung... Das ist blöd!

00:14:46: Ich weiß nicht, was die Tagesmutter dazu sagt, aber bei uns hat's total geholfen, dass mein Kind ... ein kleines Spielzeug, eine kleine Figur oder sowas mitnehmen durfte.

00:14:57: Vielleicht ist das auch noch ein Tipp?

00:14:59: Weißt du, das macht diese Übergänge leichter wenn man was mitnimmt.

00:15:02: Ein Übergangsobjekt?

00:15:03: Ja genau ein Übergangsobjekt!

00:15:05: Oder was auch immer ganz Gutes mache ich auch immer Sachen mitgeben oder irgendwas was cooles und sage ich, wenn er irgendwie einen Kumpel oder so also bei meinem Sohn jetzt im Kindergarten hat und der hat immer gesagt ach was weiß nicht heute habe ich keinen Bock dann sag ich nehm doch das und dass mit weil dann kannst Du das dem Johann zeigen der findet es bestimmt cool Und dann will er natürlich hin, weil er will dem Johann das ja zeigen und mit dem Zusammenspielen.

00:15:27: Dann war das so okay, tschau Mama!

00:15:30: Super.

00:15:31: Und dann hast du gleich diesen Übergang, da hast du eine Verbindung hergestellt zu der neuen Situation?

00:15:35: Was schon wieder richtig schlau von dir ist, Rebecca!

00:15:37: Ich muss ja mal sagen... Voll die Streber-Mama hier

00:15:43: auch.

00:15:44: Wenn ihr wisstet ich war auch schon so oft auch verzweifelt und am Ende also das ist Mama seines wunderschön aber auch das krasseste und das vordensste was man überhaupt haben kann.

00:15:54: Aber man lernt wirklich so step by step Immer eine neue Herausforderung, aber ... Ja.

00:16:03: Man lernt nie aus, würde ich sagen.

00:16:05: Genau!

00:16:06: Gibt es was, wo du denkst?

00:16:07: Das hätte ich gerne gewusst bevor ich Mama geworden bin.

00:16:11: Viele haben ja auch immer so Witze gemacht mit dem Schlafmangel und alles.

00:16:14: Ha ha, schlaft schon mal vorher und so ne?

00:16:18: Ich muss sagen das hat mir ... echt zugesetzt.

00:16:20: Da kann man sich ja so gar nicht drauf einstellen, ne?

00:16:22: Das war ja wirklich von null auf hundert und mein Sohn ist auch bis er einen Jahr alt war alle zwei Stunden wach geworden.

00:16:30: Und dann hab ich den ja noch mit zur Arbeit genommen und ich kann mich auch erinnern also das war schon echt krass!

00:16:37: Dann habe ich ihn ja auch komplett gestillt.

00:16:42: aber irgendwie und ich weiß nicht wie diese Hormone und diese Natur.

00:16:47: Und irgendwas ist da, fragt mich nicht was es hat funktioniert?

00:16:51: Also könnt ihr euch vorstellen der kleine war zwei Monate alt und ich hatte meinen ersten Job und da habe ich geschultet.

00:16:56: Da haben wir um vier Uhr morgens angefangen und ich hab bis zehn Uhr abends gearbeitet.

00:17:02: weil ich aber gesagt habe folgendermaßen es wären andere Uhrzeiten eigentlich gewesen so ganz normal von sieben bis wahrscheinlich sechs Abends oder so.

00:17:12: Und ich habe aber gesagt, na ja gut, aber ich stille den Kleinen.

00:17:14: Das bedeutet, ich brauche alle zwei bis drei Stunden eine halbe Stunde Pause.

00:17:18: Weil der kleine ja dabei war und das haben wir gemacht und dafür haben wir um vier Uhr morgens angefangen und um zehn Uhr abends geendet.

00:17:24: Wahnsinn!

00:17:26: Also... Ich glaube darauf kann man sich gar nicht vorbereiten.

00:17:29: Aber dieser Schlafentzug war für mich wirklich das krasseste, das härteste.

00:17:35: Für mich auch.

00:17:35: Ja.

00:17:36: Und es lieb schlafen?

00:17:37: Ja, ich genau.

00:17:38: Und ich kann auch nicht ohne Schlaf ... Ich bin wirklich gegen Türen gelaufen weil ich nicht mehr wusste wo ich eigentlich zu Ende bin.

00:17:45: Bum!

00:17:45: Oh eine Tür!

00:17:46: Also es ist ein bisschen gemein Jana.

00:17:49: Ja

00:17:49: ich bin mittendrin gerade meine kleine zwei Monate.

00:17:51: Ich würde gleich drehen, Jana ist noch mittendrinn.

00:17:53: Aber du kennst ja bestimmt einiges über Schlaf-Assoziationen.

00:17:56: davon habe ich nämlich erst nach einem Jahr was erfahren und gelernt.

00:18:00: Nee jetzt kannst Du mir etwas beibringen?

00:18:02: Okay, hör zu.

00:18:03: Also für mich war das ein absoluter Game Changer und ich habe mich gefragt warum mir vorher keine Hebamme kein Kinderarzt niemand mir davon etwas gesagt hat weil das schlafe halt von meinem Sohn drastisch geändert.

00:18:20: und zwar geht es um Schlaf-Assoziationen.

00:18:22: Und zwar haben Kinder ein Schlafzyklus, oh Gott jetzt erzähle ich was.

00:18:26: Claudius kannst du ja wahrscheinlich... Nein bitte bitte bitte!

00:18:28: Unterbrich mich falls irgendwas falsch ist.

00:18:31: Also

00:18:33: Kinder

00:18:33: haben einen Schlafzyklus von, warum war das?

00:18:37: Die haben einen schlaftzyklu von sechszig Minuten und wir erwachsen einen Schlaftcyklus von neunzig Minuten.

00:18:41: richtig Und da ist es so, dass Kinder in dem Sinne gar nicht durchschlafen.

00:18:46: Sondern immer einmal diesen Zyklus durchgehen.

00:18:49: Sechzig Minuten, sechszig Minuten und sechzig die Minuten.

00:18:51: Da haben wir wieder einen Übergang.

00:18:53: Die schaffen manchmal den Einübergang in den nächsten Schlafzyklus nicht.

00:18:57: Da habe ich eine Erklärung bekommen, die ganz spannend ist.

00:19:00: Stellt dir vor, dein Kind schläft bei dir im Bett an deiner Brust ein.

00:19:05: Denkt super, der Kind schlägt.

00:19:06: Jetzt legst du das ins Bett?

00:19:08: Dann wachtest irgendwann mal auf mit einer Nacht und denkt sich ey!

00:19:11: Wo ist meine Mama, wo ist die Brust?

00:19:13: Ich will zurück da, wo es eben so schön kuschelig war.

00:19:16: Genau da, wohin ich eingeschlafen bin!

00:19:18: Und für uns Erwachsenen als Bild, damit wir uns das vorstellen, stellt euch vor ihr geht abends ins Bett und auf einmal wacht ihr mitten der Nacht auf der Couch auf.

00:19:29: Da denkt ihr doch auch so, hey, wo bin ich denn

00:19:31: hier?!

00:19:32: Und wenn du im Bett eingeschrafen bist aber im Bett kurz wach wirst... Ja ja, hier bin ich eingeschlagen, schlafe jetzt wieder weiter Und so ist das mit den Kindern auch.

00:19:40: Also die müssen dann quasi im Bett einschlafen, darfst nicht immer das Gleiche machen?

00:19:47: Weil sonst haben sie diese Schlaf-Assoziation und wollen in diese Situation wieder zurück.

00:19:53: Hab ich es jetzt richtig

00:19:53: erklärt oder

00:19:55: hast du super erklärt?

00:19:56: Aber das wird, hast du das nicht gehört?

00:19:59: von irgendeiner... Nein!

00:20:01: Von niemandem.

00:20:03: Also die Rede manchmal mehr so bei Schlafzügeln, dass man die verbinden muss und dann wacht man auf und denkt wo bin ich denn jetzt?

00:20:09: Nicht auch so, das tut mir leid.

00:20:10: Aber

00:20:11: Claudia mit mir hat auch kein Mensch über sowas gesprochen.

00:20:13: also irgendwie scheint es nicht so, ja ja ich wusste das auch nicht.

00:20:16: Also danke Rebecca, ich werde an dich denken heute Nacht.

00:20:20: Ja, weil mein Sohn ist immer an der Brust eingeschlafen und dadurch alle zwei Stunden wach geworden.

00:20:25: Und als er ein Jahr alt war habe ich das dann so gemacht dass ich ihn ins Bett gebracht habe so gestillt, dass er währenddessen noch nicht eingeschlafen ist.

00:20:33: Also ein bisschen früher war er noch wach und dann habe ich ihn mal geschonkelt ins Bett gelegt, gestreichelt unterschiedliche Dinge gemacht und dann versucht das ja auch im Bett einschläft wäre ich ein Schlafstreichel beruhige eine Geschichte erzähle was vor singe immer irgendwie etwas anderes was die erste Woche auch wirklich hart ist weil die Kinder natürlich an diese eine Situation von mir aus, also mein Sohn war komplett daran gewohnt.

00:20:57: Das Ganze gewöhnt und darum wollte der das nur so haben.

00:21:00: Und das habe ich eine Woche durchgezogen und das war natürlich für mich dann in der Woche auch anstrengend weil mein Sohne natürlich nur das an der Brust einschlafen haben wollte und danach hat er durchgeschlafen.

00:21:10: Ihr müsst euch das überlegen.

00:21:11: Vorher war das alle zwei Stunden und auf einmal hat der sechs Stunden am Stück durch geschlafen, das war für mich so

00:21:19: richtig gut

00:21:20: super!

00:21:21: Total wichtig auch für mich, dass man da noch viel mehr Schwerpunkt drauflegen muss.

00:21:25: Mache ich gleich im Club nochmal hier ne?

00:21:27: Ja

00:21:28: wirklich!

00:21:28: An der prominenter Stelle

00:21:30: Riesen Gamechanger.

00:21:31: für mich also

00:21:33: okay super richtig

00:21:34: cool.

00:21:35: Falls du dich fragst welcher Club Claudia hat ja oder wenn du ihr auf Instagram oder TikTok folgst dann weiß das wahrscheinlich.

00:21:41: Claudia hat nicht nur ein Buch und nicht nur die Social Media Appearance sondern sie hatte ja auch einen Club gegründet damit.

00:21:48: Du hast auch gerade gesagt, du hast ganz viel gelesen und sich Videos angeschaut.

00:21:52: Aber Claudia hat so einen Club gegründet, eine Eltern-Community weil sie halt immer sagt, guck mal jetzt bist du anwesend und ich zitiere dich wie demlich aber ... dass man ins Umsetzen kommen muss.

00:22:04: Also, dass du geil gespielt lernst und nicht dadurch ein Buch liest sondern du musst es halt machen und du brauchst dann jemand an deiner Seite der sagt so ja und jemand dem du auch noch mal eine Rückfrage stellen kannst.

00:22:16: dafür ist dieser Club gegründet von dem sie gerade gesprochen hat

00:22:19: genau für Eltern mit Zeitmangel.

00:22:21: Ich bin so stolz drauf.

00:22:22: wir haben zehn Minuten die Woche und da gibt's immer kleine Impulse.

00:22:26: Also man kann natürlich sehr viel mehr machen, kann auch sein Leben im Club verbringen.

00:22:29: Aber ich hab so gedacht, Mensch zehn Minuten kriegt man immer so kleine Impulse und kann sich einfach da was rausziehen und das dann in seinem Alltag üben oder mal noch etwas fragen wenn was ist?

00:22:38: Und dann merke ich einfach wie die Eltern... naja das wissen sie nicht zusammen suchen müssen sondern einfach so langsam aufblühen!

00:22:45: Das finde ich total schön zu sehen.

00:22:47: Rebecca du machst ja.

00:22:48: also wenn man dir so zuhört dann fragt man sich schon, wie viele Stunden dein Tag hat.

00:22:54: Aber ich sage euch auch ganz ehrlich... Ich würde es jetzt mit dem Wissen genau so nicht nochmal machen, weil ich einfach zu lange auch dieses schlechte Gewissen hatte und dadurch meinen Sohn ja auch immer mitgenommen habe.

00:23:10: Und er immer bei mir war und ich immer diese Doppelpräsenz hatte.

00:23:14: Ich hatte immer das Gefühl, ich muss bei der Arbeit hundert Prozent geben.

00:23:17: Ich muss aber auch als Mama hundert prozent geben.

00:23:20: Das hat mich natürlich komplett erschöpft!

00:23:24: Mit dem Wissen was ich jetzt habe und den Erfahrungen würde ich wahrscheinlich schon früher, wenn das Kind ist natürlich auch abhängig vom Kind.

00:23:34: Aber wahrscheinlich schon ja alt ist oder so mal sagen hey du kannst auch mal den Tag zu Hause bleiben was auch fürs Kinderentspannter ist weil meine Freundin ich kann mich genau daran erinnern es war nämlich dieser eine Tag mein Sohn war zweieinhalb Ich musste zur Arbeit gehen der hat sein Mittagsschläfchen gehalten und ich muss jetzt aber los.

00:23:52: so meine Arbeitszeit ging es waren halt vieren halb Stunden Weil ich so, was mache ich jetzt?

00:23:58: Wecke ich den

00:23:59: jetzt?".

00:24:00: Und meine Freundin die schon zwei Kinder hat.

00:24:02: Die schon größer sind war so... Nein!

00:24:04: Geh

00:24:04: ist so

00:24:04: wie?!

00:24:05: Ich kann ja jetzt nicht einfach gehen ne?

00:24:07: Der liegt doch hier diese Ja und was soll jetzt passieren?

00:24:09: Der wird nicht sterben dem geht's gut.

00:24:11: wir haben Room Service Wir haben Spiele Wir haben Bücher Geh einfach arbeiten Und ich war innerlich So oh mein Gott ich kann doch jetzt nicht gehen Und sie so Jetzt geh verflucht nochmal Was willst du dein Kind wecken?

00:24:22: Also, habe ich auf meine Freunde.

00:24:23: Liebe Grüße an Brini!

00:24:25: Gehen raus ne?

00:24:27: Habe ich auch meine Freundin gehört was das Beste überhaupt war?

00:24:30: Weil natürlich ging es meinem Sohn gut der hat eine halbe Stunde länger geschlafen.

00:24:34: Der hat dann mit der da irgendwie in der Badewanne reist er noch Hat gespielt, hat Bücher gelesen.

00:24:38: Musste jetzt nicht irgendwie nochmal zwanzig Minuten mit dem Taxi hin und her fahren?

00:24:43: Es war alles total fein War alles gut Und ich saß bei der Arbeit und dachte mir so Krass, es ist so ruhig.

00:24:50: Wow!

00:24:51: Ich

00:24:51: kann mich voll konzentrieren.

00:24:52: Toll?

00:24:53: Ist das... Ja!

00:24:55: Und fand das dann, obwohl mit noch schlechten Gewissen am Anfang, fand das irgendwie richtig toll und so hat sich das dann nach und nach ergeben.

00:25:05: Danke, dass du das erzählst.

00:25:06: Es ist wichtig für alle Eltern genau dieser Prozess.

00:25:10: Dass

00:25:10: du das teilst sehr schön.

00:25:12: also macht das auch schon tatsächlich früher auch ohne schlechtes Erwissen weil Wenn ihr wisst, den Kindern geht's gut.

00:25:17: Sie sind bei Oma, Opa oder der Tante und einem guten Babysitter.

00:25:21: Bei dem Vater, egal wo ... Dann kann man auch ohne schlechtem Gewissen weg.

00:25:26: Und wenn ihr trotzdem Schlechtes gewissen habt, versucht euch davon abzulenken.

00:25:30: Wenn ihr das jedes Mal macht wird es immer von Tag zu Tag besser.

00:25:33: Total!

00:25:34: Das können wir so stehen lassen.

00:25:36: Man muss es trainieren.

00:25:37: Ich hab auch gesagt, man muss mit Freundinnen Cocktails trinken gehen häufig und oft.

00:25:43: als Training, damit man es für mich dann schafft.

00:25:46: Ja, möglich!

00:25:47: Damit man es dann schauft irgendwann ohne schlechtes Gewissen und ich meine ihr habt ja doch die besondere Situation dass der Papa das Massimo dein Mann, dass er auch einen vollen Terminkalender hat.

00:25:59: also oft ist es ja so entweder einer oder eine gibt Gas und der andere verzichtet ein bisschen.

00:26:07: Also wie schafft ihr das euch zu koordinieren?

00:26:12: Also mittlerweile ist das ja so, dass der kleine ist ja mittlerweile sogar schon fünf.

00:26:17: Also dementsprechend kann er reden und essen.

00:26:21: Der kann ... Das funktioniert alles so!

00:26:24: Und darum ist es eher bei uns ein bisschen die Organisation.

00:26:29: Wer wie wo wann arbeitet?

00:26:31: Natürlich während Let's Dance ist das dann einfach nach wie vor so, da sich den Kleinen mitnehmen.

00:26:35: zu meinen Jobs Das ist aber meistens auch immer von meiner Agentur sehr gut organisiert, dass ich gucke die Jobs sind hintereinander.

00:26:42: Dann kann ich ihn mitnehmen.

00:26:43: wenn ich jetzt zum Beispiel bei exklusiv bin das klappt auch mit Frauke so toll.

00:26:47: also da bin ich dann immer so eine Woche am Stück oder so hier und dann is der kleine halt ne Woche am Stück mit mir hier.

00:26:53: Aber falls ihr ne Babysitterin in Köln habt...

00:27:00: Werde noch auf der Suche.

00:27:01: Bleibt uns jetzt, genau!

00:27:05: Ja er ist dann auch ganz oft in so Inti-Meetings dabei und macht dann irgendwie Blödsinn... Und ich dann immer so hier

00:27:09: guck

00:27:10: mal doch was?

00:27:10: Guck mal, ich hab hier noch Kiete!

00:27:13: Weißt du, was ich jetzt die Tage gehört habe?

00:27:16: Ich hab gehört, das ist ein bisschen, weiß ich nicht, ist es unfassend?

00:27:19: Keine Ahnung, sag dir mir gleich.

00:27:21: Die Queen hatte doch ihre Corgis, ne?

00:27:23: Ihre Hunde.

00:27:24: Und sie hat sie immer mitgenommen, Dats-Tragenden anlassen und hat dann irgendwann mal erzählt, dass sie das ganz gut findet.

00:27:32: Weil es immer so ein Icebreaker ist!

00:27:34: So stell ich mir das mit deinem Kind auch vor.

00:27:38: Ja, wir darf immer am Anfang oder am Ende vom Call was sagen.

00:27:41: Inzwischen hab' ich das Mikrofon einfach aus, weil sonst wird da halt die ganze Zeit rein quarken, der hat halt so viel zu erzählen.

00:27:48: Aber wie cool auch, dass wir heutzutage bestimmt nicht... Das bestimmt nicht die Lebensrealität für alle Mamas und Papas, die uns zuhören ne?

00:27:56: dass es doch auch gibt, dass das einfach möglich ist.

00:28:00: Hätte ich wirklich nicht gedacht um Kinder zu haben und mitzubringen?

00:28:04: Ich glaube, das ist ein krasses Privileg was ich da habe und ich bin da auch wahnsinnig dankbar für und dass das so funktioniert weil sonst hätte ich mich ja wahrscheinlich entscheiden müssen zwischen entweder oder also entweder kann ich den Job nicht machen oder ich bin Zuhause oder wie funktioniert das.

00:28:23: sehr dankbar für, dass das so funktioniert und so gut.

00:28:27: Grüße gehen raus an alle mit denen ich zusammen arbeite!

00:28:31: Du

00:28:32: machst trotzdem ja und top noch ganz viele Dinge.

00:28:35: Jetzt dieses Buch, was du auch machst das steht auch hinten im Buchrücken drin ist dass du Botschafterin bist.

00:28:43: von einem ernsten Thema von schieb deine Verantwortung nicht weg.

00:28:46: Das ist eine Kampagne im Auftrag des Bundesministeriums die sich gegen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

00:28:54: Warum ist dir das so wichtig dich dafür zu engagieren?

00:28:57: Ich glaube, dieses Thema ist gerade noch mal so als Mama noch viel präsenter für mich geworden.

00:29:03: Und ich finde einfach das ein wahnsinnig wichtiges Thema und ich glaube wir müssen darauf aufmerksam machen weil vielen Menschen wahrscheinlich gar nicht bewusst ist dass es halt direkt bei uns im Umfeld passiert, ne?

00:29:15: Dass sexuelle Übergriffe an Kinder- und Jugendlichen sehr präsent ist, dass es in siebzig Prozent der Fällen sogar leider direkt der Freund, der Nachbar in der Schule irgendwo passieren kann.

00:29:28: Und umso wichtiger ist es das wir erstens schon recht früh mit unseren Kindern über Themen reden, altersgerecht?

00:29:38: Also dass wir natürlich... aufklären, dass man sagen kann... Das habe ich letztens erst gesehen.

00:29:44: Fand ich auch so toll ein Video aus Amerika von einer Lehrerin.

00:29:47: Vielleicht habt ihr das auch gesehen?

00:29:48: Die hat sich dann einen Song ausgedacht.

00:29:51: These are my parts of the body und ihr dürft die nicht

00:29:55: anfassen.".

00:29:55: Und dann hat sie sich an die Brust, an den Popo, an dem Intinbereich gefasst.

00:29:59: Und die Kinder haben mitgesungen!

00:30:00: Es war einfach ganz spielerisch und locker weil wir wollen unseren Kindern ja auch gar keine Angst machen.

00:30:05: Dann hat die halt gesunkenen, die Kinder wissen jetzt okay hier Hier, ich werde nicht von anderen Leuten da angefasst.

00:30:12: Das kann vielleicht irgendwie Mama und Papa, wenn die mich sauber machen dürfen sie mich berühren aber es darf auch sonst kein anderer.

00:30:20: Und das ist schon wichtig über solche Themen auch schon recht früh mit den Kindern zu reden.

00:30:25: also ich hatte auch schon einen Buch über den Körper der Kinder Und der Menschen generell mit meinem Sohn fand doch total spannend, weil natürlich dann alles erklärt wurde.

00:30:36: Da hat er dann auch irgendwann mal das Mädchen zum ersten Mal gesehen und hat entdeckt ja klar da ist das natürlich auch irgendwie anders.

00:30:41: Das sieht das anders aus!

00:30:43: Ich finde dass es dann auch wenn man so Situationen hat total passend dann auch darüber zu reden und dann ihm zu erklären ja das sieht anders aus und auch nur du fass dich an und da darf jetzt auch kein anderer hinkommen und dann sagst du wenn jemand kommt nein Ich will das nicht.

00:31:00: Und so kam es dann übrigens auch mit dem Buch, als ich überlegt habe was für ein Thema ich gerne hätte weil ich mit dem Bundesfamilienministerium zusammengearbeitet habe wegen diesem Thema und war dann so okay.

00:31:10: ich glaube was mir einfach wahnsinnig wichtig ist dieses Grenzen setzen weil ich dass für mich selbst auch lernen musste weil ich so oft selber über meine Grenzen drüber gegangen bin also ich hab wirklich meine Grenze gar nicht beachtet bin immer drüber gegangt und das ist ja auch so fordernd und mach dich so fertig und ich wollte, dass mein Sohn Grenzen setzt.

00:31:30: Und ich kann ja nur das Ergrenzen setzen, wenn ich selber auch Grenzen setze.

00:31:34: Ich kann dem ja nicht irgendwas sagen oder erzählen und mach's selber nicht!

00:31:37: Das funktioniert ja nicht, ne?

00:31:40: Darum waren wir dann irgendwann mal mit diesem Buch auch so schnell klar, okay, ich möchte dieses Thema unbedingt haben, dieses Nein, ich will das nicht ist ganz wichtig für mich aber das halt irgendwie auch noch kindergerecht rüberbringen.

00:31:56: Und mit dem Bundesfamilienministerium war es wirklich so, das finde ich einfach wahnsinnig wichtig, dass man auf so Themen aufmerksam macht.

00:32:05: Weil da war so ein bisschen der Slogan Hinsehen und Zuhören und den Kindern auch Glauben schenken.

00:32:12: Weil es ist ja auch ganz oft – Ich habe schon viele schlimme Geschichten erzählt bekommen – Dass die Kinder zu den Eltern gegangen sind und denen gesagt haben, was Schlimmes passiert ist und die Eltern denen dann in diesem Moment nicht geglaubt haben.

00:32:28: Weil sie dachten, ja aber der Kumpel oder der Coach oder wer auch immer ... Der wird das halt schon nicht machen!

00:32:35: Weil nichts sein kann, was nicht sein darf?

00:32:37: Ja, das

00:32:38: kann doch nicht sein ne... Und ich glaube es ist wahnsinnig wichtig dass man einfach im Kopf hat,

00:32:44: dass

00:32:45: sowas Schlimmes tatsächlich leider eine Möglichkeit isst.

00:32:50: Das ist ganz wichtig, dass wir auch hinsehen.

00:32:53: Dass wir nicht einfach weg sehen und genau zuhören was unsere Kinder sagen und dass wir ihnen Glauben schenken.

00:33:00: Und das Einzige, was wir natürlich sonst noch machen können mit unseren Kindern halt früh so früh wie möglich über verschiedene Dinge zu reden, dass man mit anderen fremden Menschen nicht mitgeht.

00:33:13: Dass man grenzensetzt und sagt hier will ich nicht angefasst werden das ist mir zu viel!

00:33:17: Und wenn es nur um Armung ist, wenn es ein Küsschen von der Tante ist... Ich will das nicht?

00:33:21: Dann ist das in Ordnung dann kannst du das sagen.

00:33:24: Total!

00:33:24: Ich finde es für den Kind eigentlich einfacher wenn man sagt du gehst einfach mit niemandem mit also dieses mit fremdem mitgehen.

00:33:30: Ich weiß gar nicht warum man da die Unterscheidung macht.

00:33:32: Das ist ja eigentlich so.

00:33:34: Ich muss auf dich aufpassen.

00:33:35: Das heißt ich weiß immer wo du bist Und schon wenn du um Supermarkt dir jemand irgendwas schenken möchte oder du kurz, dann sagst du mir immer Bescheid.

00:33:44: Das ist einfach eine feste Immer-Regel.

00:33:46: Ich weiß wo du bist.

00:33:47: das finde ich leichter als dieses diese Unterscheidung zwischen Fremden und Bekannten, wo ich immer denke warte warum soll er?

00:33:54: Er geht einmal mit keinem mit so Punkt Stimmt und Entschuldigung das ist das so wichtig als Thema.

00:33:58: wir müssen noch ein bisschen aus den Köpfen kriegen dass es sind meistens Leider dann doch, also wir wollen jetzt nicht generalverdacht für jeden.

00:34:05: Aber es ist eben nicht der komisch wirkende Seltsame, der sich irgendwo... Also man hat immer das Gefühl, dass muss jemand sein wo man sofort merkt, er ist ja komisch.

00:34:15: Der Bösewicht!

00:34:16: So eine düstere Gestalt

00:34:19: Genau, mit der Musik so wie im Krimi.

00:34:22: Der Kopf kommt immer diese Musik.

00:34:23: Aber das ist es eben nicht.

00:34:25: und dass wir das reinkriegen dieses ... Ist eher der, wo man denkt.

00:34:30: Sondern der unauffällige Nachbar von nebenan oder irgendwas?

00:34:33: Oder gerade

00:34:34: der besonders nette ... Es gibt sehr viele richtig nette.

00:34:39: aber trotzdem, dass man einmal so im Kopf hat, es kann auch sein wenn ich jemandem wahnsinnig sympathisch finde.

00:34:43: weißt du?

00:34:45: Das ist möglich!

00:34:46: Ja, ich fand den Punkt, den du angesprochen hast das Eltern einem dann glauben.

00:34:51: Ganz ganz wichtig weil hatte ich jetzt gar nicht geplant aber ich erzähle es einfach.

00:34:56: Ich hatte das tatsächlich mal!

00:34:58: Ich war mit meinen Eltern im Italienurlaub und bei der Bungalow-Anlage wo wir da waren Da habe ich mich, weil wir immer wieder da hingefahren sind einfach sehr frei bewegt.

00:35:08: und dann gab es einen Mann der in dieser Anlage auch gearbeitet hat.

00:35:13: Und er hat mich irgendwann nachmittags angesprochen und meinte ... Er hätte dahinten, die sind immer rausgefahren mit den Booten zum Muscheln oder zum Fischen, und er meinte zu mir, er hätte da hinten im Schuppen ganz tolle Muschel.

00:35:26: und ob ich mir die nicht anschauen möchte?

00:35:29: Ich hatte einfach so ein Bauchgefühl von... Nee.

00:35:35: Und hab dann nur gesagt, ich muss meine Eltern fragen und bin dann weggerannt.

00:35:40: Sehr gut!

00:35:41: Also genau das was du gerade beschrieben hast.

00:35:47: Meine Mutter sagt mein Vater hat wenig diplomatisch mit diesem Mann gesprochen.

00:35:50: Ich bin bei meiner Mutter geblieben und mein Vater ist hin und hat gesagt nie widersprichst du irgendein Kind hier an und willst es in den Schuppen locken?

00:35:59: Das hat mir aber ganz viel gegeben dass meine Eltern das nicht in Frage gestellt haben und nicht gesagt haben, naja.

00:36:04: Aber

00:36:05: so, sondern dieses Bauchgefühl ... Ich war sieben oder acht, aber ich hatte dieses Bauchtgefühl von irgendwas stimmt da nicht?

00:36:15: Deswegen ist dieses

00:36:16: ...

00:36:16: Aber sehr gut dass du das auch hattest!

00:36:19: Ja genau weil ich glaube meine Mama ist auch Pädagogin und hat da vor dreißig Jahren schon irgendwie ein bisschen Awareness gehabt

00:36:28: Und hat dir das Nein sagen beigebracht.

00:36:29: Das hätte sonst schief gehen können würde ich mal sagen.

00:36:33: Gibt es für dich, Claudia sagt immer ... Man engagiert sich vor allem für die Dinge oder ... Die Dinge treffen einen

00:36:41: v.a.,

00:36:41: wenn sie in einem wohnen?

00:36:42: Hattest du auch schon mal so eine Situation, wo du irgendwie sagst das hätte schiefgehen können oder da kannst du dir erklären warum dein Engagement daherkommt?

00:36:52: Also meine Mutter hat auch schon mit uns damals auch schon so beim ... Was war das so?

00:36:57: ein Kinder-Gymnastik-Sport-Kurs oder so?

00:37:00: Da hatte ihr tatsächlich auch einfach immer schon geübt, dieses auch mit bei Autos und nicht mitfahren.

00:37:09: Und jetzt sind wir schon bei Geschichten die wir eigentlich noch nie erzählt haben.

00:37:12: ja okay also folgendermaßen nicht nachmachen meine Mutter hat mir das eigentlich beigebracht.

00:37:18: diese ist wir steigen nicht ein und wir machen das nicht.

00:37:21: und ich hatte die Situation dass ich mal mit elf einer Straße stand auf dem Weg zur Schule den Bus verpasst hatte es in Strömen geregnet hat und Auto angehalten hat und gesagt hat komm' ich nimm dich mit Und ich, Deb bin eingestiegen.

00:37:36: Es ist ganz krass!

00:37:37: Ich hab das auch so krass noch in meinem Kopf drin weil ich mir denke was hätte passieren können?

00:37:44: Also es war eigentlich nur total dumm von mir dass ich da eingestigen bin obwohl ich das wusste.

00:37:50: Ich bin auch eingestogen und in dem Moment als ich eingestegen bin dachte ich mir Das war falsch.

00:37:55: Das war ganz dumm.

00:38:01: Das größte Glück, dass nichts passiert ist.

00:38:03: Dass diese Person mich bis zur Schule gefahren hat abgesetzt hat weil das irgendwie ... Weil er Paarhäuser weitergewohnt hat Aber das weiß ich noch, weil es einfach so krass in meinen Kopf eingebrannt ist, weil das einfach So eine schlechte und Ja, es war einfach ne falsche Reaktion von mir!

00:38:25: Das macht mich nach wie vor sprachlos Und das macht mich dann auch ein Stück weit Ängstlich, weil meine Mutter es mir eigentlich beigebracht hat und ich's trotzdem gemacht habe.

00:38:37: Ich glaub das ist so... Es tut mir so leid!

00:38:41: Oh, entschuldige, danke dass wir... Oh, danke, dass du das nochmal sagst.

00:38:45: Weil die ganze Zeit überlegt haben ob ich jetzt noch mal sage, was auch immer wir beibringen, Nein sagen

00:38:50: usw.,

00:38:51: Die Raffinesse von Tätern unglaublich groß, dass du bitte dann nicht dem Kind irgendwie Vorwürfe machst wenn es dann doch das eben nicht in der Situation umsetzen kann.

00:39:01: Das ist einfach so in einem Kinderkopf in der Situation dann wieder was ganz anderes.

00:39:06: wir bringen es bei aber bitte bleibt trotzdem total bewusst

00:39:09: zur Schule gehen!

00:39:10: Du wolltest

00:39:11: nicht zu

00:39:11: spät kommen.

00:39:14: Ich hab das meiner Mutter auch jahrelang mich erzählt, weil ich wusste die würde durchdrehen.

00:39:21: Ich hab ja das dann tatsächlich erst ... Noch gar nicht so lange her habe ich ihr das irgendwann mal erzählt.

00:39:27: Aber das war ... Das hat sich einfach in mein Gehirn so eingebrannt.

00:39:31: und also ich hab mich wirklich

00:39:34: so

00:39:35: blöds gefühlt, weil was gemacht hab von dem ich wusse dass es falsch ist.

00:39:39: Weil's einfach in dem Moment praktischer war Weil ich wirklich, ich wollte schnell zur Schule ist hat geregnet der hat nicht gefragt.

00:39:47: Aber es ja

00:39:48: genau und nur dass wir dann das wissen dass das eben passieren kann und dass wir da keine Vorwürfe machen wenn man dann irgendwie was.

00:39:54: Danke, dass du

00:39:55: das

00:39:56: erzählt

00:39:57: hast.

00:39:59: Wir müssen gleich zum Schluss kommen.

00:40:02: Ich frage dich deswegen... Das ist bei den Promi Specials eigentlich immer meine Lieblingsfrage weil wir haben ganz viel darüber gesprochen wie du schon gewachsen bist als Mama, was du gelernt hast.

00:40:14: Und trotzdem denke ich wir Mamas auch die Papas, die uns zuhören aber sind ja vor allem Frauen.

00:40:21: Wir Mamas, wir loben uns zu wenig selbst im Alltag!

00:40:25: Was würdest Du sagen?

00:40:26: Was ist Deine Superkraft als Mama?

00:40:33: Warte mal, wir halten kurz fest, dass Rebecca es schafft während eines fünfzehn Stunden Tags von morgens um vier ein Kind und sich gleichzeitig am Set zu beschäftigen.

00:40:43: Aber darüber nachdenken muss was ihre Superkraft ist.

00:40:50: Also

00:40:51: was wir schon gehört haben, dass du wahnsinnig kreativ bist sogar so das du einen Kinderbuch schreibst vorspielen kannst und dann nochmal erzählen.

00:41:00: Und es ist ein Christian von zwei Wochen, dass dein Kind nein sagen kann was sogar den Erziehern auffällt.

00:41:06: Aber ich sage jetzt nicht mehr vor.

00:41:07: Ich sage nicht mehr.

00:41:09: Okay.

00:41:10: Kreativität.

00:41:11: Ja komm!

00:41:13: Und sagen wir daran das du stolz auf dich bist als Mama.

00:41:16: da arbeiten wir noch dran.

00:41:18: Ist

00:41:18: okay?

00:41:20: Cool.

00:41:21: Hast du denn außer die Frage, die du vorhin gestellt hast, hast du noch eine Frage mitgebracht an Claudia?

00:41:26: Also ich hätte tatsächlich eine Frage,die mich auch beschäftigt noch.

00:41:29: Wie ist das so...ich finde Bestrafungen blöd sondern eher logische Konsequenzen.

00:41:35: also blödes Beispiel Kind malt mit Stiften an der Wand rum.

00:41:40: Ich erkläre dem Kind wir mal nicht an der Wand, in den Papier.

00:41:44: Hier ist Papier mal auf dem Papierkind.

00:41:45: macht das nochmal an der Wand.

00:41:47: okay Stifte kommen weg.

00:41:48: Perfekt!

00:41:49: So das wäre jetzt für mich so eine logische Konsequenz.

00:41:52: Aber was ist wenn zum Beispiel ein Kind haut um sich schlägt?

00:41:57: Also dann bin ich bis jetzt immer Das habe ich auch von dir, so mit dem runterkommen und auf Augenhöhe.

00:42:03: Und dann sagen, ich will das nicht und stopp!

00:42:05: Wir versuchen die Grenzen zu setzen, nein zu sagen... Aber was ist wenn sowas nicht funktioniert?

00:42:09: Es wird sogar wahrscheinlich nicht funktionieren weil Hauen halt so ein starker Impuls ist, dass es super schwer den abzubremsen und da musst du halt gucken, dass du einfach wirklich dich distanzierst und manchmal Gibt es da keine Konsequenz?

00:42:21: Sondern die Konsequent ist einfach nur, dass ihr jetzt gerade, dass du sauer bist.

00:42:24: Das reicht auch schon als Konsequinz.

00:42:26: Weißt Du?

00:42:27: Musst dann nicht... Also wenn Du anfängst drüber nachzudenken was jetzt die Konsikent sein könnte, dann gibt's meistens einfach keine!

00:42:36: Dann ist die Kondekwenz.

00:42:37: ich höre das jetzt hört jetzt hier auf.

00:42:39: Wenn Du so weiter machst müssen wir keine Ahnung das hier abbrechen oder ich steh auf, oder wir gehen weg.

00:42:45: Und ansonsten ist einfach die Konsequenz, dass du jetzt wirklich ungehalten und sauer darüber bist.

00:42:49: Hoffe ich doch!

00:42:50: Oder?

00:42:50: Du sagst, nee, hauen is nicht.

00:42:53: Nee, mich haut keiner so... Ich hoffe, das machst du,

00:42:55: oder?!

00:42:56: Ja, doch, das sag' ich schon.

00:42:57: Deine Grenzen

00:42:57: setzen deine eigenen.

00:43:00: Ja ja ja, doch.

00:43:00: Das war ich schon!

00:43:01: Und du kannst gerne grad bei... Also hauen ist ein super Beispiel insofern weil es wenn man da gerne nochmal ein Stück weiter gucken kann Das ist ja meistens das Endergebnis von irgendetwas, was vorher gewesen ist.

00:43:12: Und wie viel Stress war denn vorher?

00:43:13: Weißt du, dass du einfach nochmal guckst, dir den Tag anschaust und sagst, warte mal, Kind völlig überfordert!

00:43:19: Was ist denn da

00:43:19: passiert?!

00:43:20: Und vielleicht das morgen noch einmal anders regelt es...

00:43:23: Du hast so eine Idee!

00:43:25: Also in dem Alltag gucken und dann einfach manchmal gibt es keine Konsequenz die man so richtig machen kann sondern die Konsequent ist wir sind jetzt kurz sauer miteinander.

00:43:34: Okay dann vertragen wir uns irgendwann wieder.

00:43:36: Aber das ist auch eine Konsequenz.

00:43:37: Okay!

00:43:38: Cool, dann hast du hoffentlich jetzt noch was mitnehmen können und wir konnten ganz viel von dir mitnehmen.

00:43:43: Ey super, vielen Dank.

00:43:45: Das war ein ganz schönes Gespräch mit dir.

00:43:48: Ja, vielen lieben Dank.

00:43:49: Ich hatte gefühlt irgendwie noch Stunden mit euch hier reden können.

00:43:51: Ja, wie auch mit dir!

00:43:53: Aber du hast eine Sendung, du hast noch RTL exklusiv zu moderieren heute.

00:43:57: Ja ich muss tatsächlich nicht los alles

00:43:59: klar dann freuen wir uns darauf dich auf anderen Kanälen wiederzuhören und sagen jetzt ganz schnell nur unser Tschüss!

00:44:07: Vielen Dank für euer

00:44:08: Interesse

00:44:09: und wenn ihr uns gerne zuhört dann folgt uns doch auf der Plattform Eures Vertrauens

00:44:17: der passenden Folge

00:44:18: beantworten.

00:44:19: Neue Folgen gibt es immer, Sonntags alle zwei Wochen überall da wo's Podcasts gibt!

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